{"id":451,"date":"2013-05-20T21:10:56","date_gmt":"2013-05-20T21:10:56","guid":{"rendered":"http:\/\/skrobotz.de\/de-mail\/?p=451"},"modified":"2013-05-20T21:18:23","modified_gmt":"2013-05-20T21:18:23","slug":"heckmann-streicht-de-mail-aus-dem-e-gov-gesetz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/skrobotz.de\/de-mail\/?p=451","title":{"rendered":"Heckmann: Streicht De-Mail aus dem E-Gov-Gesetz!"},"content":{"rendered":"<p>Prof. Heckmann sieht <a title=\"De-Mail-News | Heckmann und Albrecht zum E-Government-Gesetz (16. M\u00e4rz 2013)\" href=\"http:\/\/skrobotz.de\/de-mail\/?p=374\">wie erw\u00e4hnt<\/a> die Verankerung der De-Mail im E-Government-Gesetz kritisch. Er sieht in der gesetzlichen Anerkennung dieser Technik eine europarechtlich bedenkliche Bevorzugung eines &#8212; zumal nationalen &#8212; Produktes, die andere L\u00f6sungen faktisch zur\u00fcckdr\u00e4ngt.<\/p>\n<p>In einem <a title=\"Legal Tribune Online | E-Government-Gesetz und De-Mail \u2013 Eine europarechtlich brisante Mischung (15. Mai 2013)\" href=\"http:\/\/www.lto.de\/recht\/hintergruende\/h\/e-government-de-mail-notifizierungspflicht\/print.html\">Beitrag f\u00fcr die Legal Tribune Online <\/a>greift er seine Kritik noch einmal auf. Er erl\u00e4utert den Hintergrund der <a title=\"De-Mail-News | E-Government-Gesetz verabschiedet (21. April 2013)\" href=\"http:\/\/skrobotz.de\/de-mail\/?p=419\">Beschwerde der Post bei der EU-Kommission<\/a> und zitiert hierbei aus einem Gutachten, das die renommierte <a title=\"RFechtsanwaltskanzlei Redeker Sellner Dahs\" href=\"http:\/\/redeker.de\/de\/\">Kanzlei Redeker<\/a> der Post erstattet hat. Danach sei das E-Government-Gesetz <a title=\"Europ\u00e4ische Kommission: Notifizeriung nach der Richtlinie 98\/34\/EG\" href=\"http:\/\/ec.europa.eu\/enterprise\/tris\/index_de.htm\">notifizierungspflichtig<\/a>, habe also drei Monate vor dem Inkrafttreten bei der EU-Kommission angemeldet werden m\u00fcssen. Denn dieses Gesetz erhebe De-Mail erstmals zum Kommunikationsstandard der rechtsf\u00f6rmlichen elektronischen Kommunikation mit deutschen Beh\u00f6rden. Zugleich w\u00fcrden andere Anbieter behindert. Das auf die De-Mail zugeschnittene Regulierungskonzept verletze auch die Niederlassungs- und Dienstleistungsfreiheit nach EU-Recht.<\/p>\n<p>Heckmann empfiehlt deshalb: Um das Inkrafttreten des E-Government-Gesetzes nicht allzu zu verz\u00f6gern, solle der europarechtlich umstrittene Teil aus dem Entwurf gestrichen werden:<\/p>\n<blockquote><p>Der Bundesrat [&#8230;] riskiert die Unanwendbarkeit [des E-GovernmentGesetzes] , wenn die Notifizierungspflicht tats\u00e4chlich besteht. Die Folge w\u00e4re ein R\u00fcckschritt in den Bem\u00fchungen um eine Modernisierung der Verwaltung. [&#8230;]<br \/>\nStimmt der Bundesrat dem Gesetz wiederum nicht zu, nimmt er zwar den europarechtlichen Gegenwind aus den Segeln, manifestiert damit zugleich aber auch die E-Government-Flaute.<\/p>\n<p>Der Bundesrat k\u00f6nnte allerdings auch den Vermittlungsausschuss anrufen und als dringliche \u00c4nderung vorschlagen, den De-Mail-Komplex aus dem Gesetzentwurf herauszunehmen, was nebenbei der auch im Bundesrat bereits angemahnten Technikneutralit\u00e4t Rechnung tragen w\u00fcrde. [&#8230;] Danach bliebe eine sehr beachtliche und unbedingt zu unterst\u00fctzende Reform, die die Grundlage f\u00fcr eine bundesweite elektronische Verwaltung schaffen w\u00fcrde.<\/p><\/blockquote>\n<p>Der Bundesrat wird sich Heckmann zufolge am 7. Juni 2013 mit dem Gesetzentwurf befassen.<\/p>\n<p>Prof. Dr. Dirk Heckmann: <a title=\"Legal Tribune Online | E-Government-Gesetz und De-Mail \u2013 Eine europarechtlich brisante Mischung (15. Mai 2013)\" href=\"http:\/\/www.lto.de\/recht\/hintergruende\/h\/e-government-de-mail-notifizierungspflicht\/print.html\">E-Government-Gesetz und De-Mail \u2013 Eine europarechtlich brisante Mischung<\/a>. LTO vom 15. Mai 2013.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Prof. Heckmann sieht wie erw\u00e4hnt die Verankerung der De-Mail im E-Government-Gesetz kritisch. Er sieht in der gesetzlichen Anerkennung dieser Technik eine europarechtlich bedenkliche Bevorzugung eines &#8212; zumal nationalen &#8212; Produktes, die andere L\u00f6sungen faktisch zur\u00fcckdr\u00e4ngt. 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